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Emmaus Gemeinde Forchheim
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Der BFP und Israel

Wie stehen wir als Gemeinde zu Israel

 

Unsere Haltung zu Israel

Erklärung des BFP-Präsidiums
vom März 2004

 1. Als Präsidium des BFP sind wir der Überzeugung, dass Christen sich grundsätzlich positiv und wohlwollend dem Staat Israel und dem jüdischen Volk gegenüber verhalten sollen. Uns verbindet eine historische und geistliche Verwandtschaft. Der christliche Glaube hat jüdische Wurzeln, und ein Großteil unserer heiligen Schrift steht zunächst in einem israelischen Kontext, in dem uns Gottes Reden und Wirken übermittelt wird. Unser Herr Jesus Christus sowie die ersten Apostel und Ältesten gehörten diesem von Gott auserwählten Volk an. Jesus selbst sagte: „ …das Heil kommt aus den Juden!“ (Johannes 4, 22). Auch die weltweite Gemeinde Jesu erlebte ihre „Geburt“ während des jüdischen Pfingstfestes in Jerusalem.

2. Wir glauben nach Römer 11, 29, dass Gottes Gnadengaben und Berufung unwiderruflich sind und Israel auch heute im heilsgeschichtlichen Plan Gottes eine zentrale Bedeutung hat. Die Rückführung in die alten Gebiete als ihr Heimatland erkennen wir als endzeitliches Signal. Wir bedauern, dass das Christentum in seiner Geschichte viel Leid über das jüdische Volk gebracht hat.Wir wollen unsere Wertschätzung und Liebe Israel gegenüber ausdrücken, indem wir es segnen, ermutigen und unterstützen und für Frieden und Wiederherstellung beten.
Bei aller Solidarität und Unterstützung wollen wir auf keinen Fall vergessen, dass das Kostbarste, was die Gemeinde Jesu den Juden zu geben hat, das Evangelium vom Messias der Juden und vom Retter und Heiland aller Menschen ist. Unter Jesus Christus als dem Haupt seiner Gemeinde finden wir miteinander zu der Einheit, zu der Menschen aus allen Völkern in Gottes Reich gerufen sind.

3. Das jüdische Volk zu lieben, bedeutet für uns nicht blindlings, alle Aspekte Israelischer Politik gut zu heißen. Ein wahrer Freund darf eben auch kritisieren, und zwar demütig, ermutigend und konstruktiv. Keiner liebt Israel mehr als der Gott Israels, der ihnen eben deshalb immer wieder Propheten sandte, um auf Missstände aufmerksam zu machen.

4. Freunde Israels zu sein, bedeutet für uns niemals, Feinde der Araber / Palästinenser zu sein. Wir wollen alle Menschen lieben, wie Jesus uns lehrt, und wo wir Leid und Unrecht sehen, macht uns das betroffen und fordert unsere praktische Nächstenliebe.

5. Wir bedauern auch, dass manche einseitige und falsche Lehre das gute Anliegen, Israel zu segnen, überschattet hat. So stehen wir eher kritisch zu Lehransätzen, die Christen zurückführen zu den Schatten des alten Bundes (Passah-/Laubhüttenfest, Sabbat), wo uns doch in Christus das Wahre geschenkt wurde – entsprechend Hebräer 7 – 10.