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Emmaus Gemeinde Forchheim
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Fragen & Antworten

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Warum der Name "Pfingstler" ?

Die heutige Pfingstbewegung entstand durch eine Ausgießung des Heiligen Geistes wie es uns die Bibel vom Pfingsttag in Jerusalem berichtet. Anfangs wurden die Menschen, die diese Erfahrung machten, von Außenstehenden abwertend als "Pfingstler" bezeichnet, doch sehr rasch nannte sich die explosionsartig ausbreitende Bewegung selbst Pfingstbewegung.

Was ist eigentlich die Besonderheit der Pfingstler ?

Pfingstler und Charismatiker glauben daran, dass noch heute eine Erfüllung mit dem Heiligen Geist möglich ist, wie es uns das Neue Testament berichtet. Wir glauben und erleben, dass Gott noch heute geistliche Gaben seiner Gemeinde schenken möchte, die zur Verherrlichung seines Namens, zur Erbauung und Stärkung, zum Trost und zur Hilfe im Alltagsleben seiner Kinder dienen sollen, ebenso als sichtbare Zeichen vor Ungläubigen.

Charismatiker & Pfingstler: Gibt es Unterschiede ?

Pfingstler werden die Christen genannt, die ihre Wurzeln in der geistlichen Erweckung um die Jahrhundertwende sehen. Sie gehören zu selbständigen, damals entstandenen Pfingstkirchen und bilden eine eigene Denomination mit ca. 625 Millionen Zugehörigen. Charismatiker dagegen sind Christen, die in anderen Denominationen ihre Heimat haben, jedoch die gleichen Erfahrungen wie Pfingstler machten. Auch sie glauben an die erlebbare Taufe im Heiligen Geist und an geistliche Gaben, die Gott heute noch seinen Kindern anvertraut. Lehrmäßige Unterschiede gibt es nur durch die Unterschiede der Denominationen, in denen die Charismatiker verwurzelt sind. So gibt es katholische, lutherische, baptistische, methodistische u. v. a. Charismatiker, insgesamt über 200 Millionen weltweit. Man könnte sagen, Charismatiker sind Pfingstler in anderen Denominationen. Oft wird heutzutage auch die Bezeichnung Charismatiker als Oberbegriff für alle Christen gebraucht, die die Ausübung der "Charismen" (Geistesgaben) praktizieren.

Warum wird der Heilige Geist so stark betont ?

Oft wird uns nachgesagt, dass der Heilige Geist, die 3. Person Gottes, einen zu großen Raum in unserer Verkündigung einnimmt. Doch das Zentrum unseres Glaubens ist und bleibt Jesus Christus, von der Jungfrau Maria geboren, unter Pilatus gekreuzigt, gestorben, auferstanden und nun zur Rechten des Vaters im Himmel thronend als Fürsprecher für uns. In erster Linie sind wir Christen, danach Pfingstler.
Wir geben in unserer lehrmäßigen Verkündigung dem Heiligen Geist nur wieder den Raum, der ihm nach der Bibel zusteht. Er ist die 3. Person Gottes und der Stellvertreter Jesu auf Erden, nachdem dieser in den Himmel aufgefahren ist. Er ist uns Christen Tröster und Beistand, indem er uns geistliche Gaben anvertraut, die unser Christenleben in der Gemeinschaft kraftvoll machen.

Was ist Wiedergeburt ?

Eine Entscheidung, die Sie für Christus treffen, nennt man Bekehrung. Gott antwortet darauf mit der Wiedergeburt. Jesus selbst sagt in Joh 3, 3: "Amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen." Ein wiedergeborener Christ ist ein von Gott geistlich neugeborener Mensch. Er ist von nun an ein Bürger des Reiches Gottes. Diese (geistliche) Wiedergeburt hat nichts gemeinsam mit der Reinkarnation des Hinduismus. Die Lehre von der Reinkarnation entspricht nicht der biblischen Auffassung von Wiedergeburt.

Warum wird die Glaubenstaufe praktiziert ?

Im Gegensatz zur Katholischen und Lutherischen Kirche tauft die Pfingstbewegung keine Babys und Kleinkinder. Wir finden nirgends in der Heiligen Schrift eine Erwähnung der Kindertaufe. Taufe meint im Urtext untertauchen, eigentlich sogar tränken, wie man Stoffe in einem Farbbad tränkte. Die Pfingstbewegung praktiziert die Taufe daher auch durch Untertauchen. Wir lehnen die Vorstellung ab, dass die Taufe gleichsam eine magische Wirkung zur Errettung besitzt. Denn "wer glaubt und getauft wird", wird errettet werden. "Wer nicht glaubt", wird verloren gehen. Wir glauben, dass die Taufe ein notwendiger und sehr entscheidender Schritt im Leben eines Christen ist. Wird er doch "in den Tod Jesu" getauft, durch den er Vergebung erhält. Doch zuerst kommt der Glaube, den ein Kleinkind unmöglich haben kann. Nur wer sich aus freien Stücken für Christus entscheidet, darf auch getauft werden. Neugeborene und Kleinkinder werden in Pfingstgemeinden oft gesegnet. Die Segnung ist allerdings nicht als Taufersatz zu verstehen!

Abendmahl und Taufe: Sakramente ?

Zu diesem Thema gibt es auch in der Pfingstbewegung unterschiedliche Meinungen. In der Regel wird der Sakramentscharakter von Taufe und Abendmahl, wie ihn z. B. die Römisch Katholische Kirche lehrt, abgelehnt. Leider fielen die Reformatoren in der Ablehnung falscher Ansichten über das Abendmahl ins andere Extrem. Die Pfingstbewegung versucht, anhand der Bibel den Mittelweg zu finden ohne Kompromisse machen zu müssen.

Taufe: Die Taufe an sich bringt keine Errettung! Der Glaube an Jesus Christus muss der Taufe vorausgehen. Errettet werden wir durch das Blut Jesu Christi. Dieses Blut wurde vergossen bei Jesu Tod am Kreuz auf Golgatha. Bei der Taufe werden wir "in den Tod Jesu" mit hineingenommen. Paulus schreibt: "...wisst ihr nicht, dass wir, so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln." (Röm. 6, 3+4) Taufe ist also weder ein bloßer "Gehorsamsschritt" noch ein Sakrament nach römisch-katholischem Verständnis.

Abendmahl: Die Pfingstbewegung lehnt die Lehre von der Wandlung von Brot und Wein ab. Nach dem Verständnis der Juden zur Zeit Jesu nahm man das Passahmahl zur Vergegenwärtigung der Zeit des Auszuges aus Ägypten. Wer das Passahmahl nahm, war nach jüdischem Verständnis in den Auszug aus Ägypten mit hineingenommen. Jesus ist das Passahlamm für uns! Jesu Tod und vergossenes Blut brachte uns den Auszug aus dem Herrschaftsbereich Satans. Das Abendmahl ist eine Vergegenwärtigung dieses Geschehens für uns heute. Statt "solches tut zu meinem Gedächtnis" kann nach Meinung mancher Theologen auch übersetzt werden "zu meiner Vergegenwärtigung". Beim Abendmahl nehmen wir Brot und Wein zu uns. Und doch ist es mehr als ein reines Gedächtnismahl, denn wie könnte Paulus sonst schreiben, dass bei unwürdigem Nehmen des Mahls, Krankheit und sogar frühzeitiger Tod die Folge sein können (siehe 1. Korinther 11, 17-34)?

Warum wird die Marien- und Heiligenverehrung abgelehnt ?

"Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus herausgeführt hat. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir! Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen. Denn Ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott..."
Marien- und Heiligenverehrung verstoßen eindeutig, ohne weiter etwas erklären zu müssen, gegen diese Gebote. Maria, die unseren Herrn Jesus Christus zur Welt brachte, war ein Mensch, der wie wir Erlösung und Vergebung durch Jesu Blut annehmen musste, um errettet zu werden. Weder sie noch Heilige haben Mittlerfunktion! Allein Jesus Christus ist unser Hohepriester, der Mittler zwischen Gott und uns. ER ist der Weg, die Wahrheit und das Leben! Nur dem dreieinigen Gott allein dürfen wir unsere Anbetung (Verehrung) bringen.

Was muss ich unter der Geistestaufe verstehen ?

Johannes der Täufer sagte bereits von Jesus, dass Er uns mit Heiligem Geist und Feuer taufen würde (Matth 3, 11). Diese Taufe geschah zu Pfingsten in Jerusalem: "Und plötzlich geschah aus dem Himmel ein Brausen, als führe ein gewaltiger Wind daher, und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen. Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie von Feuer, und sie setzten sich auf jeden einzelnen von ihnen. Und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen." (Apostelgeschichte 2, 2-4).
Bei der Taufe im Heiligen Geist (oder Geistestaufe) nimmt Gott mit seiner ganzen Heiligkeit von einem Christen Besitz. Er erfüllt den Gläubigen mit Seinem Geist. Diese Erfüllung ist nicht heilsnotwendig und macht keine perfekten Christen aus uns, doch ist sie eine unversiegbare Kraftquelle unseres Glaubenslebens.
Die klassische Pfingstbewegung versteht unter der Geistestaufe ein von der Wiedergeburt zu unterscheidendes Ereignis. Der Mülheimer Verband Freikirchlich Evangelischer Gemeinden (MV) versteht dagegen die Geistestaufe als ein Ereignis, das jedem Christen bei seiner Wiedergeburt widerfährt.

Wie werde ich im Heiligen Geist getauft ?

Die Erfüllung mit dem Heiligen Geist ist ein Geschenk, dass jedem wiedergeborenen Christen zugedacht ist (Lukas 11): "Bittet, und es wird euch gegeben werden, klopft an, und es wird euch aufgetan werden. Denn jeder Bittende empfängt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird aufgetan werden... Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wieviel mehr wird der Vater, der vom Himmel gibt, den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!"
Jeder Christ empfängt durch ernsthaftes Suchen und Bitten den Heiligen Geist. Das ist eine Zusage Jesu! Im Neuen Testament sehen wir außerdem, dass oftmals der Heilige Geist durch Handauflegung geistlicher Leiter gegeben wird. Doch auch hier ist Gott der Geber! Vergewissern Sie sich, dass sie aus lauteren Motiven die Taufe im Heiligen Geist suchen! Bitten Sie in ihrem persönlichen Gebet Gott um seinen Heiligen Geist! Laden Sie den Heiligen Geist ein, in ihr Leben zu treten. Lassen Sie ihre geistlichen Leiter oder Christen, die die Geistestaufe bereits erlebten, mit ihnen unter Handauflegung beten (siehe Apg. 8,15-18).

Was sind die Geistesgaben ?

Die Bibel nennt uns verschiedene Gaben, die der Heilige Geist uns zur Verherrlichung Jesu anvertraut. Neben den "natürlichen" Gaben (Musikalität, Kreativität, Organisationstalent usw.), die uns zur Ehre Gottes gegeben sind, spricht die Bibel auch von Charismen, Geistesgaben oder auch Gnadengaben. Die Bekanntesten sind (nach 1. Kor. 12) das Wort der Weisheit, das Wort der Erkenntnis, Glauben, die Gabe der Heilungen, die Gabe der (Wunder-)Kräfte, die Weissagung, die Gabe der Unterscheidung der Geister, die Gabe der Zungenrede, die Gabe zur Auslegung der Zungenrede. Dazu gibt es geistliche Ämter (1. Korinther 12, Epheser 4): Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten, Lehrer, Helfer.

Zungenrede, Wozu ?

Ein zentraler Bestandteil pfingstlicher Lehre ist das Auftreten der Sprachenrede bei der Taufe im Heiligen Geist. Oftmals wird unterschieden zwischen dem einmaligen (und erstmaligen) Reden in anderen Zungen bei der Geistestaufe und der Gabe der Zungenrede. Diese Gabe befähigt den Christen, eine andere Sprache als Gebetssprache zu verwenden. Dieses Sprachengebet dient zur persönlichen Auferbauung. In der Gemeinde sollte man in Sprachen beten, wenn auch ein Ausleger vorhanden ist oder aber im gemeinsamen Sprachengebet vor Gott kommen. Beim Reden in anderen Sprachen bringen wir durch den Heiligen Geist die Dinge vor Gottes Thron, die auch sein Anliegen sind. So wird unser Gebet nicht durch eigene Wünsche beeinträchtigt. Doch beides ist gleichermaßen wichtig: das Beten im Geist als auch das Beten mit dem Verstand (1. Korinther 14, 15).
Wiederholt kam es vor, dass Gott die Gabe der Zungenrede in konkreten Situationen als Hilfe für seine Kinder gebrauchte. Menschen beteten in Sprachen zu Gott, die auch Außenstehende verstanden, dadurch zu Christus fanden oder so reagierten, dass Situationen sich änderten. Auch Botschaften von Gott an Menschen wurden durch Zungenrede weitergegeben. Paulus ermahnt uns also zu Recht: "..hindert das Reden in Sprachen nicht!" (1. Korinther 14, 39)

Körperliche Heilung, heute noch möglich ?

Gott ist der Selbe gestern, heute und in alle Ewigkeit! Daher glauben Pfingstler und Charismatiker an die noch heute wirksame Kraft Jesu Christi. Auch heute tut Gott Wunder an Menschen, vielleicht sogar mehr denn je. Neben spektakulären Heilungswundern dürfen wir aber nie vergessen, dass das größte aller Wunder noch immer die Errettung und Erlösung eines Menschen ist, für die Jesus Christus sein kostbares Blut vergoss und sein Leben am Kreuz ließ! Denn das Kreuz ist der Ort, wo Christus auch für unsere Krankheiten starb (Jesaja 53, 4)! Doch da er auferstanden ist, hat er noch heute die selbe Kraft, nicht nur Leben zu verändern, sondern auch in die Naturgewalten einzugreifen und Krankheiten zu gebieten. Jedem Christen ist aufgetragen, für Kranke zu beten. Zusätzlich gibt Gott einigen die Gabe der Krankenheilungen. Nie darf man dabei vergessen, dass immer noch Gott der handelnde Arzt ist, nicht das Werkzeug, d. h. der betende Christ! Tausende von Christen können von göttlichen Heilungen, ja selbst Totenauferstehungen zeugen, die sie selbst am eigenen Leib erlebt haben. Außenstehende und Ärzte müssen zugeben, dass sich Wunder vor ihren Augen abgespielt haben. Gott ist ein Gott, der Wunder tut - auch heute!

Welche Stelle nimmt die Bibel bei Pfingstlern ein ?

Die Heilige Schrift, bestehend aus Altem und Neuen Testament, ist oberste Richtschnur für Lehre und Praxis der Pfingstgemeinden. Auch hier gilt der Grundsatz der Reformation: "Nicht über die Schrift hinaus!". Das Alte Testament wird im Licht des Neuen Testamentes gelesen und interpretiert.
Wir glauben daran, dass Gott noch heute Offenbarungen z. B. durch Prophetie gibt, doch müssen diese anhand der Bibel überprüfbar sein. Keine Offenbarung wird jemals gegen die Heilige Schrift sprechen, tut sie es, so ist sie zu verwerfen! Die Apokryphen Schriften sind für uns (wie Luther sagte) "gut zu lesen", aber nicht der Heiligen Schrift gleichzusetzen.

Sind Pfingstler perfekte Christen ?

Wir sehen uns nicht als Super-Christen oder perfekt. Auch ein geistgetaufter Christ ist ein für die Versuchungen des Teufels anfälliger Mensch, der täglich auf die Gnade und Barmherzigkeit Gottes angewiesen ist. Durch die Taufe im Heiligen Geist ist ein Christ nicht besser! Er steht dagegen in größerer Verantwortung vor Gott, dem er Rechenschaft über den Gebrauch seiner bei der Taufe empfangenen Gaben eines Tages ablegen muss. Die Taufe im Heiligen Geist gibt einem Christen jedoch eine größere Kraft, Versuchungen widerstehen zu können bzw. Zeugnis abzulegen. Sein Dienst sollte von Gottes Allmacht sichtbar geprägt sein. Dabei muss er umso mehr aufpassen, vor Gott und Geschwistern demütig zu bleiben und sich bewusst halten, dass alle Begabungen Gnadengaben Gottes sind! Ein geistgetaufter Christ kann freudiger und gelassener durch diese Welt gehen, hat er doch den Tröster und Beistand nach Gottes Verheißung bei sich.

Wie sehen Pfingstler andere Denominationen ?

Wir sehen uns als Glieder am weltweiten Leib Jesu, zu dem alle wahrhaft Gläubigen, d. h. wiedergeborenen Christen aller Denominationen gehören. Wir suchen Kontakt und Freundschaft zu anderen Kirchen und Gemeinden. Unsere Gottesdienste sind offen und sollen überkonfessionell verstanden sein. Es ist uns ein Anliegen, dass der Leib Jesu in dieser letzten Zeit vor Christi Wiederkunft in Einheit zusammenfindet.

Wie sehen Pfingstler andere Religionen ?

Nach fester Überzeugung, dass die Bibel das geoffenbarte Wort Gottes an die Menschheit ist und Jesus Christus das fleischgewordene Wort, gibt es für uns nur einen Weg zum Heil: Der Weg über das Kreuz von Golgatha. Jesus Christus allein ist der Weg, die Wahrheit und das Leben! Niemand kommt zum Vater, als allein durch ihn! Religion ist der Versuch des Menschen, sich Gott zu nähern. Christus ist der Weg den Gott schuf und über den Er zu uns Menschen kam. Christentum ist daher keine Religion sondern lebendiger Heilsweg. Religionen sehen wir als Irrwege, die der Teufel benutzt, um Menschen in seinem Bann gefangen zu halten. Christus kam, um diese Bindungen zu durchbrechen. Wie Christus uns liebte, als wir noch Sünder waren, so lieben wir die Menschen anderer Religionen, können aber nicht ihren falschen Glauben akzeptieren. Die Bibel lehrt, dass es keine Vergebung der Sünden ohne Blutvergießen geben kann. Nur Jesu Christi Blut war rein von Sünden, so dass es für uns vor Gott um Vergebung bitten kann. Alle anderen Versuche, Vergebung zu erlangen, sind zum Scheitern verurteilt. Und ohne Vergebung erwartet den Menschen das Gericht.

Warum der starke Missionsdrang ?

Die unheimlich schnelle Ausbreitung der Pfingstbewegung -in nur 100 Jahren ist sie die zweitgrößte Denomination der Welt geworden- ist neben der Gnade Gottes nicht zuletzt auf den Missionseifer zurückzuführen. Jesu Missionsauftrag steht noch heute und hat für uns Gültigkeit, "bis ans Ende der Welt und bis dass er kommt".
"Wovon das Herz voll ist, geht der Mund über!" Ein wiedergeborener und geistgetaufter Christ kann nicht schweigen von dem, was er erlebt hat. Heute gibt es über 600 Millionen Pfingstler und weitere 200 Millionen Charismatiker und viele weitere Millionen wiedergeborener Christen. Doch bei einer Menschheit von 6 Milliarden ist das zu wenig! Viele Menschen leben in schrecklichen Bindungen ihrer Naturreligionen, in den Zwängen und Ängsten des Islam, Atheismus, Hinduismus oder Buddhismus. Wir wollen und kämpfen mit aller Macht dafür, dass noch viele Menschen zur Freiheit in Christus finden und errettet werden!

Wie wird man ein Christ ?

Christ wurden die Nachfolger Jesu Christi zum ersten Mal in Antiochia genannt. Man bezeichnete sie mit dem Titel, den ihr Herr Jesus trug. Sie waren mehr als an-Gott-glaubend, sie waren Jünger Jesu. Ein Christ wird man durch die persönliche Entscheidung für ein Leben mit Christus, durch die Lebensübergabe an ihn. Wer erkannt hat, dass Jesus für ihn persönlich aus Liebe das Leben am Kreuz ließ und für seine Sünden starb, die ihn von Gott ewig trennen müssten, und diesen Tod Jesu und sein vergebendes Blut für sich in Anspruch nimmt, erfährt Befreiung und Erlösung.
Die Pfingstbewegung folgt hierbei der Überzeugung der Reformation: Wir werden nicht durch (gute) Werke vor Gott gerechtfertigt, sondern allein durch die Gnade Gottes und unseren Glauben an seinen Sohn Jesus Christus. Jesus drückte es so aus: "Kehrt um und glaubt an das Evangelium!"
Umkehr, Buße bedeutet eine Überprüfung Ihres Lebens. Bitten Sie Gott um Vergebung für alles, was in Ihrem Leben falsch gelaufen ist. Bitten Sie IHN, Sie zu retten und zu befreien. Buße bedeutet also, sich von der Sünde ab- und Gott zuzuwenden. Wenn Sie Ihre Position ändern, wird Jesus Christus Ihre Situation ändern.
Glaube ist nicht etwas, das der eine hat und der andere nicht! Glaube ist Aktion und Entscheidung. Glaube ist kein Gefühl. Sie entscheiden sich dafür, Gott zu vertrauen. Wenn Sie das tun, wird Jesus nicht auf Ihren Sozialstatus, Ihren Wert, Ihre Verhältnisse oder Ihre Vergangenheit schauen. "Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet!" Ein einziger Hilferuf zu Ihm in ganz einfachen Worten, eine Bitte um Vergebung und Rettung an Jesus Christus und Sie werden errettet. Gott selbst steht dafür ein. Er hat es versprochen.
(siehe auch Artikel Gott kennenlernen)